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Nachhilfe Tirol 2017
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zehn Schülerinnen und Schülern, die eine bezahlte Nachhilfe bekommen, sind die Eltern
selbst fachlich überfordert. Bei jenen ohne Nachhilfe trifft dies nur auf rund drei von zehn zu.
Im Hinblick auf die schulbedingten Belastungen der Eltern wurden wieder einige Zusatzfra-
gen gestellt, die auf den zeitlichen Aspekt, den Stress sowie innerfamiliäre Konflikte im Zuge
des Helfens und der Beaufsichtigung beim Lernen und Aufgaben machen abzielen.
37 Prozent der Tiroler Eltern, die ihr Kind in schulischen Belangen unterstützen, gaben an,
dadurch zeitlich sehr oder ziemlich belastet zu sein. Ein weiteres Drittel fühlt sich etwas be-
lastet. In Summe sind davon also sieben von zehn Eltern, die mit den Kindern lernen, in ei-
nem spürbaren Maße betroffen.
Rund drei von zehn helfenden Eltern leiden auch unter dem Stress, der daraus entsteht, dass
schulische Aufgaben innerhalb der Familie erledigt werden müssen. Insgesamt bestätigten
knapp zwei Drittel der dazu Befragten, dass dies bei ihnen zumindest gelegentlich zu Frustra-
tionen führt.
Etwas mehr als ein Viertel der Tiroler Eltern fühlen sich beim Helfen und Beaufsichtigen bei
Schulaufgaben und beim Lernen auch durch damit einhergehende Konflikte und Ärgernisse
innerhalb der Familie relativ stark belastet. 56 Prozent der unterstützenden Eltern sind da-
von zumindest gelegentlich tangiert.
Wie sich aus der folgenden Vergleichsgrafik ersehen lässt, decken sich hier die Tiroler Ergeb-
nisse weitgehend mit der bundesweiten Verteilung.