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Schade, denn die anteiligen Mittel für Tirol, verdoppelt aus Mitteln des Landesbudgets,
hätten nahezu 500 zusätzliche geförderte Neubauwohnungen in unserem Land ermög-
licht.
Und Mittel für eine Wohnbauoffensive, die dem Namen gerecht wird, müssen in Tirol
einfach auch vorhanden sein.
Tabelle 7: Einnahmen und Ausgaben der Wohnbauförderung 2013 (Mio. €)
Ö B K NÖ OÖ S ST T V W
Rückflüsse 1.160 20 50 30 40 150 240 210 150 280
Mittel aus
Länder-
budgets
1.150 50 70 440 270 120 200 40 20 320
Ausgaben
gesamt
2.710 70 120 470 310 270 440 250 170 600
Änderun-
gen zu
2012
6% -27% -19% -4% 36% 26% 2% -6% -23% 28%
Quelle: Förderungsstellen der Länder, BMF, IIBW.
Dazu meine Berechnung für Tirol:
Rückflüsse 2014
mind. € 210 Mio. *
Bundesmittel 2014
€ 139 Mio. **
€ 349 Mio.
Ausgaben 2014
- € 281 Mio. ***
restliche Mittel
€ 68 Mio.
*Annahme, obiger Wert gilt für 2013, 2014 ist dieser vermutlich eher noch höher
**ohne Zweckbindung
***Tiroler Landeszeitung
1.000 zusätzliche Wohnungen wären mit Sicherheit zu stemmen, wenn die vorhandenen
Mittel zur Gänze der Wohnbauförderung zugute kommen und nicht für andere Zwecke
im Landesbudget verwendet werden.
Mit dem Zusatznutzen eines notwendigen kräftigen Impulses für die Bauwirtschaft.
Aber selbst wenn die Wohnbauförderung um weitere 20 Millionen Euro aufgestockt wer-
den soll, wie die Tiroler Tageszeitung am 26. November 2014 berichtete, bleibt immer
noch einen Überling an Wohnbauförderungsgeldern in Höhe von 48 Millionen Euro.
Deshalb ist eine Wohnbauoffensive nur schwer erkennbar, wenn nicht einmal die vorhan-
denen Mittel voll eingesetzt, geschweige denn zusätzliche Anstrengungen unternommen
werden.